Online-Interviews sind heute Standard – und werden von manchen Bewerbenden immer noch zu wenig ernst genommen.
Digitale Bewerbungsgespräche via Zoom oder Teams sind bei vielen Unternehmen fester Bestandteil des Prozesses – zumindest in den ersten Gesprächsrunden. Beide Seiten sparen Zeit, Reisekosten und Aufwand. Oft ist das erste Gespräch kürzer als persönliche Treffen – häufig auf 30 Minuten begrenzt. Inhaltlich unterscheiden sich Online-Interviews jedoch nicht: Es geht um persönliche Passung und fachliche Eignung – genau wie vor Ort.
Trotz der Routine schleichen sich leicht Fehler ein. Kamera, Beleuchtung und Hintergrund verdienen genauso viel Aufmerksamkeit wie der Inhalt. Kleidung sollte dem persönlichen Gespräch entsprechen. Blickkontakt entsteht online nur durch den gelegentlichen Blick direkt in die Kamera – nicht auf den Bildschirm. Und Gestik wirkt in der Nahaufnahme schnell übertrieben: weniger ist mehr.
Ein Testlauf mit einer Vertrauensperson macht sicherer. Und gibt Sicherheit genau dort, wo sie am meisten zählt: im Gespräch selbst.
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