Wie lange sind Ihre heutigen Kenntnisse noch gefragt? Welche Leistungen werden Sie in fünf Jahren anbieten – und was unterscheidet Sie dann vom Wettbewerb? Wer sich diese Fragen stellt, denkt bereits in Kategorien der Beschäftigungsfähigkeit.
Der Begriff gewann um die Jahrtausendwende an Bedeutung – als deutlich wurde, wie schnell Wissen veraltet, besonders im technologischen Umfeld. Heute betrifft das alle Branchen. Beschäftigungsfähig zu bleiben bedeutet, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln: fachlich durch gezielte Weiterbildung, persönlich durch ein klares Bild der eigenen Stärken. Lebenslanges Lernen ist dabei kein Schlagwort, sondern eine Notwendigkeit.
Unternehmen tragen Mitverantwortung – durch Weiterbildungsangebote, durch das Erkennen von Trends und durch Sensibilisierung. Doch eine lebenslange Anstellung kann niemand mehr garantieren. Die Hauptverantwortung liegt bei jedem selbst.
Das bedeutet einen Perspektivenwechsel: sich selbst als Unternehmerin oder Unternehmer in eigener Sache zu verstehen. Wer so denkt, fragt nicht nur «Was kann ich?», sondern «Was braucht der Markt – und was kann ich dazu beitragen?» Eine berufliche Standortbestimmung hilft, diese Fragen zu beantworten. Der Arbeitsmarkt hat sich verschoben. Wer das nutzen will, muss wissen, was er anzubieten hat.
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