Echte Entwicklung beginnt nicht mit dem Beheben von Schwächen. Sie beginnt mit Selbsterkenntnis.
Menschen unterscheiden sich – in Talenten, Stärken, Schwächen und Interessen. Unsere Persönlichkeit prägt, was uns interessiert, wie wir Dinge angehen und mit wem wir uns wohlfühlen. In der Karriere ist sie ein Schlüssel zur Passung. Doch viele tun sich schwer damit, ihre Wesensart wirklich anzunehmen – besonders wenn es um Schwächen geht. Wer seine Stärken und Begrenzungen kennt, kann sich gezielt entwickeln.
Persönlichkeitsentwicklung heisst nicht, Schwächen zu eliminieren – sondern Stärken bewusster zu nutzen und ihre Übertreibungen zu vermeiden. Jede Stärke hat eine Schattenseite: Wer besonders harmoniebedacht ist, reagiert unter Stress oft konfliktscheu. Entwicklung bedeutet hier, Konfrontation zu lernen – ohne die eigene Ausgleichskompetenz zu verlieren. So verbreitert sich das Verhaltensrepertoire.
Persönlichkeitsentwicklung lässt Soft Skills erst wirksam werden – wie Weiterbildung das bei Hard Skills tut.
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